Böse Blumen–
Bekämpfung invasiver
Schadpflanzen mit Strom
Willkommen bei
Böse Blumen – Bekämpfung invasiver Schadpflanzen mit Strom!
[Achtung Spoiler: Unser Name ist Programm und soll Aufmerksamkeit erregen. Es gibt natürlich (!) keine guten oder bösen Blumen, alle haben ihre Daseinsberechtigung und Natur findet immer ihr Gleichgewicht. In einem ganz bestimmten Zusammenhang aber … siehe unten …]
Wiesen und Wälder, Flüsse und Seen – Flora und Fauna. Eine üppige Vielfalt an Pflanzen und Tieren prägt die Landschaften, in denen wir leben. Natur pur! … Wirklich Natur? Naja, ja und nein …
Denn:
Aus wilden Urwäldern sind längst Kulturlandschaftengeworden: Äcker für unsere Lebensmittel, Wiesen und Weiden für Pferde, Schafe und Rinder. Wälder liefern Holz, sind Heimat zahlloser Wildtiere und dienen der Erholung vom Alltag. Seen und Talsperren liefern Trinkwasser, Flüsse dienen als Verkehrswege.
Eine Kulturlandschaft kann dabei ebenso schön sein wie wilde Natur. Und beide sind für uns überaus nützlich. Und das gilt es zu bewahren und zu schützen – Naturschutz ist längst selbstverständlich, vielfältig – und: viel Arbeit!
Und es wird manchmal noch viel mehr Arbeit als ohnehin schon…
… denn wir* sind Einwanderungsland …
Nein, keine Politik.
Aber etwas Geschichte – ganz kurz, versprochen.
Die Entdeckung Amerikas durch Kolumbus im Jahr 1492 gilt als Grenzdatum zwischen alt und neu: Neue Welten, andere Kulturen … und jede Menge neue Arten von Pflanzen, den Neophyten.
Was damals interessant oder nützlich erschien, wurde eingepackt und mit nach*Europa genommen, vieles absichtlich, vieles aber auch aus Versehen.
So sind die Kartoffel oder die Tomate in Europa eigentlich ebenso fremd und ungewöhnlich wie der Japanische Staudenknöterich.
Alle drei sind sie schmackhaft, als Gemüse oder Futterpflanze. Die Kartoffel und die Tomate wird niemand mehr hergeben wollen.
Der Staudenknöterich allerdings hat sich als echte Nervensäge erwiesen, ist längst außer Kontrolle geraten und richtet mittlerweile ganz erhebliche Schäden an!
Seit 2025 ist er nun auch Teil „der EU-Liste“ und damit aktiv zu bekämpfen.
Das wird auch versucht – mit sehr unterschiedlichem Erfolg. Es gibt verschiedenen Methoden – und alles im Leben hat Vor- und auch Nachteile.
Welche Methode ist also die richtige?!

Stromlanzen: mit bis zu 5000 Volt gegen invasive Pflanzen
Ein Befall durch unerwünschte Neophyten – also invasive Schadpflanzen im wörtlichsten Sinn – wirkt sich in jedem spezifischen Umfeld auf verschiedenste Weise aus und erfordert Maßnahmen zur Bekämpfung.
Das Problem dabei: der Einsatz muß
gegen den Schädling wirksam und nachhaltig,
für die Umgebung aber gut verträglich und schonend sein.
In Forsten sollen auch nach der Bekämpfung die erwünschten Gehölze und die Bodenvegetation erhalten bleiben.
Entlang von Gewässern dürfen die Uferzonen durch flächige Bearbeitung oder mechanisches Bearbeiten des Bodens nicht instabil werden oder kahlfallen, um Erosion zu vermeiden.
Die klassischen Methoden wie Mahd, Einsatz von Chemie, Ausreißen oder Ausgraben bewirken bei zahlreichen Arten oftmals das Gegenteil der beabsichtigten Wirkung (Förderung der Ausbreitung statt Reduzierung) oder sind naturschutzfachlich ausgeschlossen (Einsatz chemischer Mittel an Gewässern).
Die Bekämpfung mit Strom ist als einzige Methode hochwirksam und schonend zugleich, die Wirkung dauerhaft.
So geht Nachhaltigkeit!

Forstwirtschaft, Forstbetriebe
In Forsten ist der Bestand an Nutzholz in einem gesunden Wald ein vorrangiges Ziel. Schadpflanzen konkurrieren mit Bäumen, unterdrücken durch Beschattung und Monokulturen aufstrebendes Jungholz oder schädigen vorhandenen Altbestand.
Illegal im Wald entsorgte Gartenabfälle schleppen Schädlinge ein, die sich dort schnell unkontrolliert ausbreiten.
Die Folge sind Reduktion der Verjüngung, Mehraufwand für Aufforstungen und damit höhere Bewirtschaftungskosten für forstliche Pflanzungen.

Wasserwirtschaft, Wasser- und Bodenverbände
Insbesondere ein Befall in Uferzonen aller Arten von Gewässern bildet schnell umfassende Monokulturen, die im Winter kahlfallen und den ungeschützen Boden der Erosion aussetzen – die niederschlagreiche Jahreszeit lässt die freiliegenden Zonen ausschwemmen und ausbrechen.
Chemieeinsatz ist an Gewässern keine Alternative und Mahd oder Ausgraben führt zum Weitertragen verbreitungsfähiger Pflanzenteile.

Landwirtschaft, Gewerbe- und auch
private Kunden
Und auch für private und gewerbliche Kunden kann eine Bekämpfung sinnvoll sein: je nach Fläche und Umgebung kann ein Befall mit bspw. Staudenknöterich, Herkulesstaude, Robinie, aber auch Bambus und oder vermeintlich trivialen Arten wie Efeu oder Brombeere u.v.m. erhebliche Probleme verursachen.
Die bodenschonende, die gesamte Pflanze erfassene Methode verspricht rasche Erfolge und vermeidet als einiziges Verfahren Neuaustrieb.
Unser Vorgehen
Je nach Art und Umfang des Befalls ist ein darauf abgestimmter Maßnahmenplan notwendig. Die Behandlung erfolgt in der Vegetationszeit, um über den Austrieb die gesamte Pflanze erfassen zu können.
Bereits beim ersten Termin sind die Erfolge deutlich zu sehen und zu hören! Über den Austrieb wird die Pflanze unter Strom gesetzt und bis in die Wurzelspitzen zerstört.
Die Pflanze stellt ihr Wachstum umgehend ein.
Die Wirkung auf Wurzeln und Rhizome erfolgt in gleichem Maße, wird aber erst im weiteren Verlauf durch den ausbleibenden Neuaustrieb deutlich. Um noch nicht ausgetriebene Pflanzen ebenfalls erfassen zu können, sind in der Regel weitere Behandlungen erforderlich.
Im Verlauf der gesamten Maßnahme wird der gesamte Bestand erfasst.
Ein planvolles Vorgehen ist dabei Voraussetzung für den Erfolg. Die Behandlung der Pflanzen folgt ihrem Wachstumszyklus. Entsprechend wichtig ist es, diesem Zyklus zu folgen und ihm weitere Behandlung und Nachsorge anzupassen.
Der wichtigste Verbündete der „bösen Blumen“ ist die Zeit – und wir machen sie auch zu unserem Partner!
①
Erster Schritt: Analyse
Sie kennen Ihr Revier. Wir begutachten das betroffene Gebiet daher zusammen mit Ihnen, um Art und Umfang des Befalls zu bestimmen: die Bekämpfungsflächen werden ermittelt, exakt eingemessen und katalogisiert.
Daraus leitet sich der weitere Maßnahmenplan ab. Gewissenhaftes Vorgehen in dieser Phase ist die Voraussetzung für eine erfolgreiche vollständige Entfernung!
Eine Erstbehandlung kann auch bereits zu diesem Termin erfolgen.
②
Zweiter Schritt: Behandlung
Als nächsten Schritt nehmen wir die besprochene Erstbehandlung vor. Hier kommt die Lanze zum Einsatz und wir bearbeiten den zu diesem Zeitpunkt sichtbaren Teil des Schadpflanzenbestandes. Da wir die Bodenstruktur unangetastet lassen, werden gleichzeitig Bestände erwünschter Vegetation geschont. Der zu diesem Zeitpunkt noch nicht sichtbare Teil des Bestandes wird in Folgbehandlungen erfaßt.
Je nach Alter und Ausdehnung der erfaßten Flächen ergibt sich die Abfolge der weiteren Einsätze.
③
Dritter Schritt: Nachsorge
Die dritte und ebenso wichtige Phase: die Nachschau. Wir kontrollieren das Gebiet, um sicherzustellen, dass keine verbliebenen Ausläufer zu Neuaustrieb führen und der natürliche erwünschte Bestand sich erholen kann.
Hier schließt sich der Kreis. Damit es aber auch wirklich eine runde Sache werden kann, ist der Erfolg dieser letzten Phase ist von einer gründlichen Durchführung von Phase 1 abhängig.
Bei einer konsequenten Durchführung der gesamten Maßnahme ist eine vollständige Beseitigung möglich!
Haben wir Ihr Interesse geweckt?
Wir bieten Ihnen den Einsatz unserer Dienstleistung in frei vereinbarem Umfang an.
Eine Teststellung können Sie gern mit uns vereinbaren.
Bei Interesse nehmen Sie bitte mit uns Kontakt auf. Wir melden uns bei Ihnen, um das weitere Vorgehen mit Ihnen abzustimmen.
Wir freuen uns auf Ihre Rückmeldung.
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